Darkwood – Der Nothalt

Die Nachfolge: Darkwoods Nest

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Dieser Blog ist auch auf Lion Hearts und Leeuwenharten erschienen.

Manchmal schreibt man einen Blog nicht zum Spaß, sondern weil man muss. Um die Dunkelheit zu vertreiben. Aus dem Kosmos, mit Liebe.

Nach Rob Nanningas Tod fing ich an zu überlegen: Gibt es noch einen Seelenverwandten von Rob und mir auf der Erde? Seit Rob und ich mit der Darkwood-Neofolk-Musik angefangen haben, begannen meine Gedanken in diese Richtung zu fächern. Könnte es sein, dass Henryk Vogel aus Darkwood unser Seelenverwandter war? Die Auswirkungen der isolierenden Pandemie machten mich extrem einsam und ließen diese Einsiedlerin aus ihrem Schneckenhaus kriechen. Ich fing an, ihn fast ausschließlich über Darkwoods Facebook Messenger anzusprechen. Dann begann sich etwas sehr Seltsames zu entfalten. Er antwortete ein ganzes Jahr lang nicht. Zu meiner großen Freude tauchte bei Facebook gelegentlich ein “gesehenes” Auge mit Datum und Uhrzeit auf, aber gegen Ende nicht mehr. Diese Lesestatus lassen sich übrigens…

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6 thoughts on “Darkwood – Der Nothalt”

  1. Hi!

    Ich bin durch reinen Zufall auf Deinen Blog gestoßen, und schreibe Dir, weil ich das Haus wiedererkannt habe, da ich in der Gegend aufgewachsen bin.
    Ansonsten haben wir aber eher wenig gemeinsam, vor allem nicht den Musikgeschmack. 😉

    Der Schlüssel zum Geheimnis rund um die Horror-Immobilie ist aber vermutlich noch viel düsterer und gruseliger, als Du denkst:

    An der Adresse in 8020 Dresden, Herrmannstr. 4 im Keller(!) rechts befand sich zu DDR- Zeiten eine so genannte konservative Wohnung des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR (MfS, auch genannt Stasi), genauer der Abteilung 12-18-00, 12= Bezirksverwaltung Dresden, Abteilung XVIII= Volkswirtschaft.

    Dort trafen sich also irgendwelche Stasispitzel mit irgendwelchen Informanten oder genauer Denunzianten, oder waren Abhörzentralen für Wohnungen versteckt etc.
    Naja und Tote gab’s es bei der Stasi auch einige, wenn auch vermutlich nichtt an o.g. Adresse, aber Du hast sicher mit Deinen Worten einen ziemlichen “Treffer” gelandet, wenn auch anders, als gedacht.

    Bitte beschäftige Dich mal mit der “Stasi” und die Paranoia Deines lieben dunklen Herrn Henryk dürfte dann vermutlich auch nicht mehr ganz unbegründet sein und seine Reaktionen bekommen vielleicht ein neues Bild. Auch fragt man sich inzwischen, welche Typen da heute noch im Haus noch zu Gange sind.

    Die Immobilien der Stasi kamen übrigens nach der Wende aber oft erstaunlich schnell in sehr seltsame Kanäle, mitunter auch ausgerechnet geradewegs in die Hände westdeutscher NPD- Funktionäre oder anderer dubiosen Figuren aus den alten Ländern (google mal nach “Jürgen Rieger”) oder der Ex- DDR.

    Auch die ganze Musikszene rund um den Ost- Nazirock bis hin in die Gothik- Folkszene ist immer noch eine gewaltige Gelddruck- und Geldwaschmaschine für die so genannte: “Mischszene”, also einer düsteren Szene aus Neonazis, Ex- NPD und ihren Nachfolgeparteien, Hardcore- Rockern, Reichsbürgern, Ex- Stasis und anderen bis hin ins Rotlicht und zu Kleinkriminellen. Ja, ich erwähne hier ausdrücklich auch die Ex- Stasis, denn wer nämlich glaubt, die DDR war ein “antifaschistischer” Staat und die Stasis alles “linke Menschenfreunde”, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Die Stasi wurde nach dem Krieg nicht nur mit vom KGB umgeschulten Altnazis aufgebaut, gerade deren Enkel waren dann oft aus dem gleichen Holz, Hammerneonazis, die wieder dem tollen “Adolf” nachtrauerten und früh millitär- und waffenaffin, chauvinistisch und gewalttätig auffielen. Das ist auch der weniger bekanntean Hintergrund der Death- Musik- Szene Ostdeutschlands, und die mysteriöse Herrmannstraße 4 bzw. die Paranoia Deines angehimmelten Henryk passen da leider mal wieder ziemlich gut ins Bild. Sorry, tut mir leid für Dich.

    Und Achtung, das entweder “nur” verliebte oder auch “nur” investigative Rumschnüffeln hinter solchen Figuren ist leider auch nicht ganz ungefährlich! Es hat mir schon echte Morddrohungen eingebracht, kein Witz, darum halte Dich da bitte raus, mich und diese Info natürlich auch und sieh bitte zu, dass Du Deinen dunklen Henry wieder komplett aus Deinem Leben bekommst. Das ist ein gut gemeinter Rat.

    Die Sache mit der konspirativen Stasi- Wohnung im Keller an der Adresse Herrmannstraße 4 in Dresden kannst Du übrigens hier verifizieren: http://www.dhsoftware.de

    Da findest Du auch das Programm “Schild und Schwert”, aber keine Angst, das ist alles safe und der Betreiber i.o. und by the way: Der Herr, der das Tool über Stasi, über die Abgründe, Namen, Objekte, Unterlagen etc. programmiert hat ist rein zufällig genauso wie ich vom gleichen aggro- Anwalt und seines Zeichens auch einem Ex- Stasi und zufällig der Bruder meiner toxischen Ex- Stasi- Nachbarn mit denen wir jahrelang im Clinch lagen und der wiederum weitreichende Kontakte in die Nazi-, Reichsbürger- und Rockerszene hat abgemahnt worden, weil der Anwalt doch um jeden Preis seine eigene Stasi-Vergangenheit vertuschen und in der CDU Karriere machen wollte. Hat ihm nur nichts genützt, und da er sich schlauerweise in gleicher Angelegenheit noch einige weitere Feinde gemacht hat, hat er sich am Ende noch einen variablen Streisandeffekt eingefangen und seine eigenen Stasi-Akten stehen jetzt sogar offen im Netz, dumm gelaufen…

    Aber sich aber allzu zu tief mit der Thematik Stasi zu beschäftigen, davon rate ich Dir auch ganz, ganz dringend ab, aus eigener Erfahrung es macht langfristig allenfalls richtig krank.
    Ganz finsteres Kapitel.

    Also Kopf hoch!
    Pass auf Dich auf!
    Sei immer vorsichtig mit der dunklen Seite!

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